September: Der Mai des Herbstes

Mit dem meteorologischen Herbstbeginn, heute am 1. September, wird es immer farbenprächtiger in der Natur. Seit den ersten Wetteraufzeichnungen im 19. Jahrhundert gilt der 1. September auf der Nordhalbkugel als Herbstbeginn, weil immer der erste Tag des Monats als meteorologischer Beginn einer Jahreszeit definiert ist, in dem der kalendarische Herbstanfang (der 22. oder 23. September eines Jahres) liegt.
  • Bunter Blätterrausch

    Im Herbst bauen die Pflanzen das Chlorophyll in ihren Blättern ab und lagern es im Stamm oder in den Ästen ein. Dadurch entsteht das wunderschöne gelb-rot-braune Farbenmeer. Wenn anschließend die Pflanze die Versorgung ihrer Blätter beendet, trocknen sie aus und fallen ab. Das Herbstlaub dient vielen Tieren als Winterlager und Nahrungsquelle Tiere, wie Schmetterlingsraupen, Igel und Marienkäfer. Auch der Boden ist Nutznießer des Herbstlaubes, das eine wärmende, feuchte Isolierschicht bildet. So können die ersten Frühlingspflanzen im Schutz der Laubschicht schneller wachsen. Aus dem Laub entsteht Humus – ein Nährstoffangebot für Bäume und Sträucher.

  • Das Ende des Sommers

    Das Ende des Sommers hinterlässt bei vielen Menschen eine gewisse Wehmut. Aber auch die dritte Jahreszeit hat ihren besonderen Charme: Sie steht im Zeichen der Ernte, bringt das bunte Herbstlaub, aber auch verschiedene Feiern wie den Erntedank und den goldenen Altweibersommer, der mit seinem ätherischen Licht und seinen angenehmen Temperaturen in Sachen Behaglichkeit nahezu konkurrenzlos ist. Nicht umsonst besagt eine alte Bauernregel: Der September ist der Mai des Herbstes.

Nur für Paljari-Partner

Die App für Paljari-Partner

Hinweis zu Cookies
Wir verwenden Cookies, um die Funktionsfähigkeit der Website zu garantieren und die Zugriffe zu analysieren. Mit der weiteren Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutz.

Hinweis schließen