Magie der Bäume

  • 1.

    Du badest im Wald. Denn das ist Shinrin Yoku: Waldbaden.

    Wer hätte das gedacht: was hierzulande ganz selbstverständlich „Wandern im Wald“ ist und praktisch „schon immer“ praktiziert wird, soll eine japanische Erfindung aus dem Jahr 1982 sein. In Japan geschieht Waldbaden sogar auf amtliche Anweisung aus Gesundheitsgründen. Das dafür zuständige japanische Ministerium prägte den Begriff Shinrin Yoku im Jahre 1982. Shinrin Yoku bedeutet so viel wie „Baden in der Waldluft“.

  • 2.

    Killerzellen gegen Krebs

    Studien haben bewiesen, dass ein Spaziergang im Wald das Immunsystem positiv stimuliert und durch seine erholende und entspannte Wirkung einen brauchbaren Schutz gegen viele Zivilisationsschäden, wie Stress und depressive Stimmungen bietet. Durch das Einatmen der ätherischen Öle, die die Bäume in die Luft abgeben, wird das Immunsystem gestärkt. Die in der Waldluft enthaltenen Terpene lassen den Körper Killerzellen gegen Krebs produzieren. Der reine Sauerstoff tut sein Übriges - je reiner der Sauerstoff, desto intensiver das Glücksgefühl.

  • 3.

    Tipps für ein möglichst intensives Waldbaden

    Die sanfte Wirkung der Bäume und der Natur kann sich richtig entfalten, wenn man Zeit und Muße mitbringt. Beim Waldbaden geht es um das Genießen, nicht allein um das Tun.

    • 1. Empfohlen werden vier Stunden Waldbaden und eine Distanz von fünf Kilometern an einem Tag. Um Stress abzubauen plant man am besten einen ganzen Tag im Wald ein.
    • 2. Um das Immunsystem zu stärken, sollen es mindestens 2 bis 3 Tage sein.
    • 3. Pausen machen: Waldbaden soll nicht ermüden. Wo man sich wohlfühlt, dort sollte man sich niederlassen, das wohltuende Grün wahrnehmen, die leisen Töne von Flora und Fauna vernehmen und die ganze beruhigende und unbefangene Atmosphäre aufnehmen.
    • 4. Waldbaden ist ein individuelles Erlebnis: Ort und Zeit sollten nach der eigenen Konstitution und nach Belieben ausgewählt werden.
    • 5. Essen und Trinken mitnehmen.
  • Ich ging im Walde so vor mich hin

    Ich ging im Walde
    So vor mich hin,
    Und nichts zu suchen,
    Das war mein Sinn.
    Im Schatten sah ich
    Ein Blümlein stehn,
    Wie Sterne blinkend,
    Wie Äuglein schön.

     (Auszug aus dem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe)   

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