Mythen und Dämonen zur Sonnwende

Noch sind die Tage länger als die Nächte – aber dieser angenehme Rhythmus kehrt sich jetzt wieder um. Wann das genau sein wird, darüber scheiden sich die Geister: In den letzten Jahrzehnten wird die Sommersonnenwende zum astronomischen Termin, dem 21. Juni gefeiert. Nach europäischem Brauchtum gilt aber seit 500 Jahren der Vorabend des 24. Juni, die Johannisnacht nachweislich als "hohe Sonnwend" oder als "Mittsommertag". Das Brauchtum dieser beiden Tage verschmilzt immer mehr miteinander.

Die Sommersonnenwende wird als mystische Zeit verstanden. Dem Volksglauben nach wirken in der Johannisnacht besondere Mächte in der Natur, die Kräuter und Heilpflanzen mit besonderen magischen Kräften ausstattet. So sollte beispielsweise ein Kranz aus Heilkräutern – über Türen und Fenster aufgehängt – vor den Dämonen in dieser Nacht schützen. Mit Johanni beginnt die Erntesaison, um diese Zeit blüht das Johanniskraut, die Johannisbeeren reifen und die Johanniskäfer (Glühwürmchen) schwärmen leuchtenden aus.

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