Lustvolles für die Libido ❤️

Sie hatte alles. Liebe Schönheit und sinnliche Begierde: Aphrodite. Die griechische Göttin ist Namensgeberin des Aphrodisiakums, einer Substanz der eine luststeigernde Wirkung nachgesagt wird. Viele Aphrodisiaka stammen aus der Natur und werden schon seit Jahrtausenden eingesetzt, um Liebesmuffel wieder in Schwung zu bringen. Weltweit gibt es über 500 „lustvolle“ Substanzen, die als probate Mittel gegen sexuelle Flaute angepriesen werden. Die Natur hat viel „Potentes“ zu bieten, aber was wirkt wirklich?

Die Top Ten der natürlichen Lustmacher von A-Z

  • 1

    Austern

    Einer, der genau wusste, was für einen Einfluss Austern auf die Libido haben, war der berühmteste Womanizer der Welt: Casanova verspeiste in manchen Nächten über 40 Austern – einzig, um möglichst viele Frauen beglücken zu können. Und tatsächlich: Die luststeigernde Wirkung ist wissenschaftlich nachgewiesen. Austern enthalten sehr viel Zink. Das Spurenelement gilt als ein Beschleuniger der Spermienproduktion.
  • 2

    Cordyceps 

    Er wächst in 3.000 bis 5.000 Meter hoch gelegenen Graslandschaften des ostasiatischen Gebirges und ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin als natürliches Aphrodisiakum seit Jahrhunderten bekannt: Der Chinesische Raupenpilz enthält Vitamine und Spurenelemente, essenzielle Aminosäuren, hochwertige Polysaccharide und spezielle bioaktive Bestandteile. Dem Cordyceps werden viele positive Wirkungen zugeschrieben: Die Stärkung des Immunsystems, verbesserte Sauerstoffversorgung des Blutes, Leistungssteigerung, Minderung von Stresssymptomen und Depressionen und vor allem die Förderung der sexuellen Aktivität. Eine Untersuchung an der Medizinischen Fakultät in Peking konnte jetzt bestätigen, was die Traditionelle Chinesische Medizin seit Jahrhunderten überliefert: Extrakte des Cordyceps führten bei 65 Prozent der Testpersonen zu einer verbesserten sexuellen Aktivität. Besonders ältere Menschen gaben an, dass ihre sexuelle Aktivität nach drei Monaten deutlich zugenommen hatte.
  • 3

    Gingseng

    Manche Aphrodisiaka halten, was sie versprechen. Ginseng ist ein gesundheitsförderndes Allround-Talent und verleiht dem Sexleben offenbar tatsächlich mehr Würze für die Liebe. Ginseng steigert laut einer Studie die Libido und verbessert die Erektionsfähigkeit. Die Wurzel ist eines der ältesten Natur-Arzneimittel der Menschheit und findet seine gesundheitsfördernde Anwendung als Universalmittel. Neben den allgemein anregenden Eigenschaften ist Ginseng eine starke Immunstimulans und übt einen günstigen Einfluss auf Altersdiabetes, Depressionen in den Wechseljahren und auf nachlassende Lust an sexuellen Aktivitäten aus.
  • 4

    Maca

    Alles Tolle aus der Knolle: Bereits bei im Reich der Inkas wurde die Maca-Wurzel als Wunderknolle aus den peruanischen Anden verehrt und zur Stärkung der Krieger eingenommen. Der vitalisierende Effekt des Superfoods wirkt sich besonders auf die Potenz, Fruchtbarkeit und sexuelle Vitalität aus. So konnten bereits vier wissenschaftliche Studien nachweisen, dass mit Maca die Potenz steigt, die sexuelle Lust nach den Wechseljahren gefördert wird und eine aphrodisierender Effekt eintritt. Was das Gewächs aus den Anden allen voraus hat ist, dass es unter unglaublich schwierigen Wetterbedingungen wächst und dadurch besonders reichhaltig ist. Maca enthält wertvolle Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Bor, Selen und Zink.
  • 5.

    Muira Puama

    Muira Puama ist ein kleiner Baum mit großer Wirkung. Er ist auch unter dem Namen Potenzbaum bekannt, der in den Regenwäldern des Amazonas wächst. Der Name stammt von den Indios, die die außergewöhnliche Wirkung der Pflanze bereits seit Jahrhunderten kennen und die Muira Puama als natürliche Medizin verwenden. Aus der Rinde und den Wurzeln kann ein einzigartiges Alkaloid gewonnen werden, das so kein zweites Mal in der Natur vorkommt. Die Substanz ist ein Aphrodisiakum, sie wirkt stimulierend, nervenberuhigend und potenzfördernd. Ihre Wirkung basiert auf der Hemmung eines körpereigenen Enzyms, welches als Botenstoff bei erektiler Dysfunktion dient. Nach der Anwendung fühlt man bereits bei geringer Dosierung leichtes Hautkribbeln und nimmt sowohl Haut als auch Geschlechtsorgane stärker wahr.
  • 6

    Safran

    Nicht nur auf dem Teller beflügelt Safran die Sinne, er kann auch dem Liebesleben eine neue Würze verleihen. Schon die alten Griechen überlieferten, dass Safran insbesondere bei Frauen die sinnliche Begierde anregen soll und setzten ihn als Aphrodisiakum ein. Sowohl in der traditionellen indischen Heilkunde als auch in der islamischen Welt wird dem Safran als Gewürz eine Libido steigernde Wirkung zugeschrieben. In der ayurvedischen Medizin gilt Safran als eines der wichtigsten Liebesgewürze, das Getränken beigesetzt wird, um erotische Gelüste zu entfachen. Tatsächlich ist die aphrodisierende Wirkung von Safran inzwischen wissenschaftlich belegt und keine reine Glaubensfrage mehr.
  • 7

    Sellerie

    Schöner und sexyer mit Sellerie: Die Pflanze war bereits im Altertum als Heilkraut bekannt, ihre Blätter wurden sogar in ägyptischen Gräbern gefunden. Sellerie hat aber auch schon lange den Ruf eines Lustbringers und ist als eines der bekanntesten Potenzmittel beschrieben. So heißt er im Volksmund auch „Stehpiperkraut“, „Stehwurzel“, „Geilwurz“ und „Böckekruit“. Sellerie enthält das Pheromon Adrostenol, dass auch im Männerschweiß vorkommt und laut mehreren Studien direkt auf das weibliche Gehirn wirkt. Adrostenol wird besonders mit der Fruchtbarkeit heranwachsender Männer assoziiert, da dieses Pheromon von jungen Männern in der Pubertät gebildet wird. Die Produktion nimmt aber mit Anfang 20 stetig ab. Adrostenol ist ein Sexuallockstoff, der eine positive und sympathische Wirkung auf andere Menschen har und so die Attraktivität steigert.
  • 8

    Spargel

    Ist es die Form, die das Gemüse zum Lustbringer macht? Könnte sein. Sein Image als lustförderndes Lebensmittel verdankt der Spargel höchstwahrscheinlich seiner phallischen Form. Schon im Frankreich des 19. Jahrhunderts gab es die Tradition, dass ein Bräutigam große Mengen Spargel verzehrte, um für die Hochzeitsnacht gewappnet zu sein. Auch bei den alten Römern galt Spargel als Aphrodisiakum und in China ist Spargel aufgrund seiner erstaunlichen Wirkung als offizielles Potenzmittel beliebt. Das Stangengemüse soll die Produktion der Geschlechtshormone – sowohl beim Mann als auch bei der Frau – ankurbeln und dadurch direkten Einfluss auf die Steigerung der Libido haben. Darüber hinaus enthält Spargel viel Vitamin E und B, Zink, Magnesium und Kalzium. Alle Inhaltsstoffe gelten als luststeigernd und sorgen dafür, dass Spargel zu den besten Aphrodisiaka gehören.
  • 9.

    Yohimbin

    Die Rinde des Tropenbaums Pausinystalia yohimbe wird in Afrika schon lange als ausgezeichnetes Aphrodisiakum geschätzt. Verwendet wird sie aber auch als schamanische Einweihungsdroge für Fetish- und Ahnenkulte. Heimisch ist der Yohimbebaum in den tropischen Wäldern von Gabun, Kamerun, Kongo und Nigeria. In der westafrikanischen Volksmedizin wird Yohimbe-Rinde bei Impotenz sowie sexueller Schwäche und Unlust empfohlen. Auch in der westlichen Schulmedizin ist die Rinde durch ihren zentralen Wirkstoff Indolalkaloid Yohimbin ein anerkanntes pflanzliches Aphrodisiakum. Der Wirkstoff ist in zahlreichen potenzsteigernden, medizinischen Fertigpräparaten enthalten, aber auch in solchen, die in Sexshops erhältlich sind.
  • 10.

    Zimt

    Mehr Zimt, mehr Sex - Die Wirkung von Zimt als Aphrodisiakum ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Schon zur Zeit der ägyptischen Pharaonen kam Zimt als Lustmacher zum Einsatz. Teelöffelweise in Getränke gemischt, soll Zimt die Produktion des Lockstoffes Pheromon anregen. Zimt wirkt durchblutungsfördernd auf die Schleimhäute und sorgt für guten Atem: Das Gewürz neutralisiert nämlich ganz nebenbei alle unangenehmen Düfte. Gemischt mit Vanille kann Zimt Mann und Frau ganz schön bei der Stange halten.

Rezept: Safransirup für die Sinne

Sie benötigen:

  • Wahlweise 1,0 Liter Málaga-Dessertwein oder Grenache-Süßwein
  • 2 Sachets gebrauchsfertige Safranfäden von Miasa bzw. 0,5 g zuvor eingeschnittene Safranfäden
  • 500 Gramm Rohzucker
  • einen Kaffeefilter

Zubereitung:

Die Safranfäden in den Wein geben und etwa acht Stunden ziehen lassen. Anschließend durch einen Kaffeefilter gießen und die Fäden entnehmen. Nun den Rohzucker hinzufügen und zusammen die Flüssigkeit zwölf Stunden bei leichter Hitze köcheln und bis auf die Hälfte eindicken lassen.

Nur für Paljari-Partner

Die App für Paljari-Partner

Hinweis zu Cookies
Wir verwenden Cookies, um die Funktionsfähigkeit der Website zu garantieren und die Zugriffe zu analysieren. Mit der weiteren Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutz.

Hinweis schließen