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Gutes Kraut: Giersch

Wer ihn einmal im Garten hat, kann sich von seinem makellosen Blumenbeet verabschieden: Kaum ein anderes Gewächs ist ein so hartnäckiges Unkraut wie der Giersch, der die Gartenfans in den blanken Wahnsinn treibt. Aber frustriert den Gartenhandschuh werfen müssen Hobbygärtner nicht. Weiß man erst um seine Vorzüge, mutiert der Giersch ganz schnell vom Feind zum Freund. Denn eine Möglichkeit dem Giersch Herr zu werden ist: aufessen.

Heilkraut

Freunde von Rohkost und Wildkräutern lieben den Giersch als aromatisches Highlight in Salaten, Suppen und als Spinat, da er an den Geschmack von Petersilie erinnert. Ideal ist das Kraut im Frühjahr in Smoothies oder als Gewürz zu Gemüse. Die die jungen Triebe schmecken am besten, je älter die Pflanze, desto bitterer die Blätter. Giersch ist aber auch gegen viele Volkskrankheiten, insbesondere gegen Rheuma und Gicht ein starker Helfer. Der Geißfuß oder Ziegenfuß, wie der Giersch auch genannt wird, ist reich an Kalium und unterschützt die Entwässerung und Ausscheidung von Harnsäure im Körper, wodurch er häufig auch zur Vorbeugung von Blasenentzündungen eingesetzt wird. Als Blasentee werden zwei EL zerkleinerte Gierschblätter mit ¼ Liter heißem Wasser übergossen. Fünf Minuten ziehen lassen. Neben Kalium und Kupfer enthält der Giersch auch Vitamin A und C sowie Eisen. Deshalb wird er auch zusammen mit der Brennnessel gegen Frühjahrsmüdigkeit empfohlen.

Notfall-Helfer

Auch bei Mückenstichen oder Sonnenbrand ist der Giersch nützlich: die Blätter einfach leicht mit einem Stein quetschen und auf die schmerzenden Stellen auflegen.

Giersch erkennen

An jedem Stängel drei mal drei Blätter – so kann man den Giersch erkennen. Er hat nämlich auch seine giftigen Doppelgänger wie den Bärenklau, den Kälberkropf, die Hundspetersilie oder den giftigen Gefleckten Schierling hat. Reibt man an seinen Blättern, riechen sie nach Petersilie.


Rezepte

Giersch-Smoothie

Giersch kann abführend wirken, deshalb sollte mit einer kleineren Dosis begonnen werden, die dann gesteigert werden kann.

1 Handvoll reife Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren (insgesamt)

1 Banane

1 kleine Handvoll junge Gierschblätter.

Alles waschen, mit dem Mixer zerkleinern und die gewünschte Menge Wasser dazugeben.


Giersch-Brennnessel-Löwenzahn-Pesto

Zutaten:

2 große Handvoll Gierschblätter

1 große Handvoll junge Brennnesselblätter

1 große Handvoll Löwenzahnblätter

120 Gramm Pinienkerne oder Mandelkerne

200 Gramm geriebener Parmesan

2 gehackte Knoblauchzehen

250-300 ml natives Olivenöl

Salz, Pfeffer nach Belieben

Zubereitung:

Pinienkerne oder geschälte Mandeln ohne Fett anrösten, abkühlen und zerkleinern. Kräuter und Knoblauch zerhacken, Gewürze und Parmesan dazugeben und alles zusammen mit dem Mixer mixen oder mörsern. In Gläser abfüllen und mit Öl auffüllen.

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